Venedig – Stadtrundgang durch die Lagunenstadt


Der etwas andere Ausflug nach Venedig im Jahr 2020. Mit Abstand, Maske und für die Stadt Venedig sehr wenig Besuchern!

Fakten

Kategorie: Stadtrundgang
Dauer: ca. 9 h, nach oben offen
Distanz: ca. 30 km
Rundkurs: Nein
Schwierigkeitsgrad: leicht 
Datum: 2020-09

Beschreibung/Information

Einleitung

Wir verbringen fast jedes Jahr ein paar Tage in Friaul, doch haben wir es noch nie nach Venedig geschafft. Diesmal sollte es aber soweit sein! Venedig ist etwa 1,5 Stunden von Udine entfernt, und so machten wir uns schon zeitig in der Früh auf den Weg. Unsere Kinder (2 und 6 Jahre) ließen wir bei den Großeltern in der Nähe von Udine zurück. Ihr Tagesprogramm bestand darin, einen Ausflug zum Tagliamento (siehe dazu Tagliamento – Planschen an einem der letzten Wildflüsse der Alpen ) und ins Eisgeschäft zu machen.

Nach Venedig, Parken und öffentliche Verkehrsmittel

Unser Ziel war das Parkhaus “Venezia Tronchetto Parking”, das im September 2020 noch genug freie Plätze hatte. Mit einem Tagestarif von 21 Euro (2020) ist es sicher nicht die billigste Alternative, aber eine sehr Bequeme!

Am Ausgang vom Parkhaus kann man noch Tagestickets (20 Euro/Person)  für die öffentlichen Verkehrsmittel in Venedig kaufen, und dann mit dem nächsten Vaporetto Richtung Zentrum los starten.  Alternativ gibt es noch ein 75 Minuten Ticket, dass 7,50 Euro kostet. (2020) Wenn man nur in die Stadt will, und wieder zurück, dann kommt man billiger davon. Weitere Informationen und aktuellen Preise über Tickets findet sich auf der Seite von AVMSPA.

Wir wählten die Linie 2 durch den Canale Grande bis zur Rialto Brücke. Dort muss man dann umsteigen, und mit Linie 1 ging es dann weiter zum Markusplatz.

Venedig

Für uns war der Markusplatz der Startpunkt zu einem ausgiebigen 7 Stunden langen Stadtspaziergang, der uns nur in einen kleinen Teil von Venedig gebracht hat. Die unzähligen Gassen, Kanäle und Brücken sind schon faszinierend und haben uns öfters ein bisschen die Orientierung verlieren lassen. Aber irgendwie findet man immer zu einem Punkt wo man sich dann wieder zu recht findet.

Die Stadt ist so vielfältig und abwechslungsreich, dass jeder seine eigenen Weg durch Venedig finden wird und seine Eindrücke mit nach Hause nehmen.

Markusplatz

2020 ist schon ein komisches Jahr und in vieler Hinsicht auch einfach nur eine einzige Katastrophe! Für einen Besuch in Venedig war es allerdings das perfekte Jahr! Der Markusplatz galt während unseres Besuchs wohl als Menschenleer!

Für den Campanile musste man sich, ohne Vorreservierung (war zu der Zeit gar nicht möglich), gerade mal 20 Minuten anstellen und in die Basilica di San Marco ging es noch schneller, und das an einem schönen sonnigen Samstag im September.

Rialto Brücke

Von der Dachterrasse am Kaufhaus “Fondaco dei Tedeschi” hat man einen netten Blick auf die Rialto Brücke und Venedig. Man muss sich allerdings vorher anmelden, damit man hinauf kann. Oben hat man dann 15 Minuten Zeit um den Ausblick auf sich wirken zu lassen. 2020 war das Vergnügen kostenlos, aber nicht umsonst!

Anmeldung ist hier möglich: https://www.dfs.com/en/venice/t-fondaco-rooftop-terrace

Murano

Unser letzter Programmpunkt war die Insel Murano, bekannt für die Glasbläsereien. Ausgangspunkt war die Schiffsstation Fondamente Nove und die Linie 4.1. Vorbei am Friedhof ging es bis zur Haltestelle Colonna. Auf eine Tour durch eine Glasbläserei haben wir verzichtet, und so hatte Murano bei uns keinen wirklichen Eindruck hinterlassen.

Zurück haben wir ein Vaporetto der Linie 3 zur Station Ferrovia (Bahnhof) genommen, um dort umzusteigen und mit der Linie 2 zurück zur Parkgarage zu fahren.

Fazit

Venedig ist schon eine faszinierende Stadt, allerdings kann man auch verstehen, dass es Beschränkungen bei der Anzahl an täglichen Touristen geben muss. Wir waren eindeutig zur richtigen Zeit dort, es war angenehm und nicht überfüllt, und es hat uns sehr gut gefallen! Ein Tag ist sicherlich zu wenig um Venedig zu sehen! Mal schauen, wie lange es dauert bis wir wieder hin kommen.

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