Kroatien 2015 – Omis (1/2)

201509-Kroatien-OmisUm den Sommer ausklingen zu lassen, machten wir 2015 noch einen 1 1/2 wöchigen Urlaub in Kroatien. Unsere Wahl viel auf das Städtchen Omiš, das ca. 30 Minuten südöstlich von Split liegt. Bei der Fahrt nach Hause war noch ein 3 tägiger Stopp bei den Plitvicer Seen geplant.

Anreise

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Die Anreise erfolgte mit dem Auto und hat 9 Stunden (exklusive Stopps) gedauert, wobei wir eine gute Stunde an der Grenze nach Kroatien brauchten, des weiteren legten wir noch 2 Stopps ein.

Unser 1 Stopp war nach gut 2 1/2 Stunden in Gralla, wo wir in einem Fast-Food Restaurant gefrühstückt haben. Gut gestärkt ging es dann über Slowenien nach Kroatien. Nachdem unser 1 Jähriger Sohn nach weiteren 5 Stunden, verständlicherweise, eine weitere Pause wollte, machten wir noch eine 2 stündige Pause in Zadar.

Danach ging es bis zur Autobahnabfahrt Split, und dann über die Küstenstraße (Straße D8) Richtung Omis.

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Sollte es auf der Küstenstraße, wegen dem Urlauberverkehr, stauen, gibt es noch eine alternative Route über Srinjine und Tugare. Der Weg ist zwar um ca. 10 Minuten länger, aber bei viel Verkehr kann sich der kleine Umweg auszahlen. Der Ausblick lohnt sich auf alle Fälle!

Das Wetter

IMG_1550Die Reise unternahmen wir Anfang September und ob wir Glück mit dem Wetter hatten, weiß ich nicht. Auf alle Fälle gab es eine Woche lang Sonne und das Wasser war bis auf den letzten Tag warm genug, dass unser 12 Monate alter Sohn baden gehen konnte. In der Nacht und am Vormittag war es allerdings immer windig und frisch. Die Bura, so heißt der Wind, hörte zum Nachmittag hin auf und es wurde warm. Auch wenn das Thermometer nur 24 bis 26 Grad anzeigte, die Sonne war sehr stark und es fühlte sich viel wärmer an.

Omis

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Die Stadt Omis liegt in Dalmatien, etwa 30 Minuten südöstlich von Split, an der Mündung der Cetina. Die Altstadt von Omis ist sehr klein, Fußgängerzone, und zu Fuss recht einfach zu erkunden. Wie in Kroatien üblich gibt es dort eine Menge Restaurants, Souvenierläden und  Supermärkte. Am Ortsanfang von Omis, gibt es neben einem großen Supermarkt mit reichlich Parkplätzen auch einen großen Parkplatz, wo man sein Auto parken, und dann zu Fuß die Altstadt erkunden kann. Die Kosten für den Parkplatz betrugen 7 Kunar pro Stunde.

IMG_1350Ein Highlight von Omis ist der Durchbruch der Cetina vom Hinterland in die Adria. Am Fluss kann man eine kleine Bootstour machen, sich ein Kanu mieten oder für Abenteuerlustige, bei einer Rafting Tour mitmachen. Wir hatten uns zwar überlegt, eine Bootstour mit zu machen, sind dann aber mit dem Auto am Weg nach Markaska nicht über die Küstenstrasse, sondern entlang der Cetina im Hinterland gefahren.

IMG_1355Der Hauptgrund, warum wir auf Omis gekommen sind, war der Sandstrand. Dieser stammt aus den Ablagerungen vom Fluss Cetina und das seichte Wasser ist für Familien mit kleinen Kindern geeignet.

Duće

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Der Ort Duce liegt, von Split kommend, vor Omis und erstreckt sich entlang der Hauptstraße. Es gibt dort kleinere und grössere Abschnitte mit Sandstränden. Obwohl es im Ort eine 50 km/h Beschränkung gibt, hält sich keiner daran, dementsprechend muss man bei der Überquerung der Strasse gut aufpassen!

Wir waren am Ersten Tag zu Fuß mit dem Kinderwagen Richtung Omis unterwegs und der Gehsteig, bzw. was man dafür halten konnte, machte den Sparziergang mühsamer als gedacht. Danach sind wir immer mit dem Auto zum großen Parkplatz am Anfang von Omis gefahren und von dort zu Fuß in die Stadt, der Parkplatz ist übrigens gebührenpflichtig.

Unterkunft

DSCF3198Die sechs Tage verbrachten wir im “Apartments Sea View”. Das Haus lag direkt an der Hauptstraße, dadurch gab es eine gewisse Lärmkulisse, aber dank der guten Fenster, störte der Verkehr in der Nacht nicht. Der große Balkon wurde schnell zum Lieblingsort von unserem Sohn, und die vorbei fahrenden Autos waren für ihn eines der Highlights in diesem Urlaub.

Das Apartment selber war neu eingerichtet, die Vermieter waren sehr nett, das Badezimmer hatte eine angenehme Größe, und ins Schlafzimmer passte das Reisebett von unserem Kleinen. Die Küche war gut ausgerüstet (inkl. Spülmittel und Küchenrolle) und ein funktionierendes WLAN gab es auch. Was will man mehr?

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Reiseziel


In der näheren Umgebung gab es 3 Restaurants und einen kleinen Supermarkt. Wer einen grösseren Einkauf plant, der hat in 5 Autominuten entfernt, gleich neben dem großen Campingplatz, einen großen Supermarkt, wo man wirklich alles Nötige kaufen konnte. Am Weg zwischen Supermarkt und Apartment gab es auch noch eine Bäckerei.

Unser Navigationsgerät konnte leider mit der Adresse nichts anfangen, deswegen hatten wir anfänglich kleinere Schwierigkeiten das Apartment zu finden. (Apartments Sea View auf Google Maps)

Der Strand

DSCF3170Wir waren nicht am, von unserem Apartment, gegenüberliegenden Strand  baden, sondern sind ein paar Schritte Richtung Split gegangen. Gegenüber der nächsten Autobushaltestelle war ein netter Strand mit Schatten spenden Bäumen und einem kleinen Strandcafé. Richtung Omis gibt es auch ein paar sehr nette Strandabschnitte, einfach am Anfang zu Fuß erkunden und den für sich selber besten Strand aussuchen.

Essen

DSCF3201Nachdem die Küche gut ausgerüstet war und was fehlte, meine sehr gut organisierte Frau, mit genommen hatte, aßen wir hauptsächlich am großen Balkon unseres Apartments. Wir waren aber auch zweimal im Restaurant Croatia (Bewertungen bei TripAdvisor) essen, und das hatte 4 Gründe:

  1. das Restaurant war gleich um die Ecke von unserem Apartment
  2. es gab einen Kleinkinderstuhl
  3. das Essen war sehr gut und nicht teuer
    (unbedingt das Filetsteak probieren!)
  4. Bedienung war sehr freundlich und zuvorkommend

Festung Starigrad (Fortica)

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Oberhalb der Stadt gibt es mit der Festung Starigrad (Fortica) einen schönen Aussichtspunkt um auf Omis, die Insel Brač und das Meer zu schauen. Wir wählten die kürzere Variante und fuhren mit dem Auto so weit es ging den Berg hinauf. Allerdings ist die Suche, beim Einstieg zur Festung, nach einem geeigneten Parkplatz nicht ganz einfach. Danach ging es noch 40 Minuten zu Fuß bis zum Ziel, wobei der Anstieg recht steil war. Alternativ gibt es noch eine Route vom Parkplatz Planovo. (GPS Track #1 , GPS Track #2)

Von der Wahl der richtigen Schuhbekleidung gingen die Meinungen bei den Personen die wir beim Auf- und Abstieg getroffen hatten weit auseinander, von Flip-Flops bis Wanderschuhe war alles dabei. Von Schlapfen und Flip-Flops kann man auf alle Fälle abraten, festeres Schuhwerk sollte es schon sein!

Der kurze, aber steile Anstieg wurde mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt! An diesem September Vormittag war es noch sehr windig, und dadurch kühler. Für die Festung selber ist ein Eintritt von 15 Kunar zu bezahlen, danach kann man ungestört bis auf den Turm gelangen und den Ausblick genießen.

Ausflüge

Anfang September war es am Vormittag recht windig, die Bura schlief aber jeden Tag bis zum Nachmittag ein, sodass wir dann an den Strand gehen konnten. Für den Vormittag legten wir uns ein Ausflugsprogramm zu recht.

Zadar

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Bei der Fahrt nach Omis machten wir eine 2 stündige Pause in Zadar, um uns etwas die Beine zu vertreten, ein bisschen die Stadt anzuschauen und Georg seinen angestauten Bewegungsdrang ausleben zu lassen.

Das größte Problem war die Suche nach einem Parkplatz, nachdem es an dem Tag immer wieder geregnet hat, waren wohl mehrere auf die Idee gekommen, sich die Stadt anzuschauen. Wir fanden schlussendlich einen Parkplatz in der Ul. Kralja Dmitra Zvonimira.

Etwas unvorbereitet machten wir nur einen kurzen Spaziergang durch die Altstadt, hauptsächlich auf der Suche nach einem geeigneten Restaurant. Schlussendlich sind wir im 2Ribara gelandet, wo das Essen gut und nicht teuer war. Nach guten 1 1/2 Stunden machten wir uns auch schon wieder auf dem Weg zum Auto, damit wir weiter Richtung Omis fahren konnten.

Split

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Unser 2ter Ausflug führte uns nach Split. Das historische  Zentrum der zweitgrößten Stadt Kroatiens gehört zur Liste des Weltkulturerbe der UNESCO.

Geparkt haben wir in der Strasse Katalinićev prilaz (gebührenpflichtige Kurzparkzone), die gute 10 Minuten zu Fuss vom Zentrum entfernt ist.

Sehenswert in Split ist unter anderem das Peristyl des Diokletianspalastes, der Dom, die Prokurative sowie der Fischmarkt. Die Einkaufsstrasse im Zentrum von Split ist die Marmontova ulica, dort gibt es die üblichen Geschäfte, die man auch aus anderen Städten kennt.

Tipps zu Restaurants kann ich leider keine geben, da wir zu Mittag wieder Richtung Omis aufgebrochen sind.

Wer vielleicht noch das ein oder andere Schnäppchen machen möchte, am Weg zur Autobahn gibt es beim Stadion ein Outlet Center.

Split hat sicher noch viel mehr zu bieten, wir hatten aber leider nur begrenzt Zeit.

Markaska

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Markaska liegt etwa 50 Minuten südlich von Omis und war auch kurz im Gespräch für unseren Urlaub, ein Grund, warum ich mir die Stadt anschauen wollte. Markaska ist sehr quirlig und es gibt alles, was das Touristenherz erfreut.

Die Strandpromenade und der historische Ortskern lädt am Abend sicher zum gemütlichen bummeln ein. Der Strand war gut gefüllt, was wir von Duce bzw. Omis nicht kannten, dort ging es Anfang September viel beschaulicher zu.

Trogir

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Trogir selber mag zwar schön sein, und die Altstadt gehört auch zur Liste des Weltkulturerbe der UNESCO, aber wenn eine Stadt nur von Touristen bevölkert wird, macht es keinen wirklichen Spaß. Wir sind durch Trogir geschlendert und dann nach einem kurzem Snack beim Konzum wieder Richtung Omis gefahren. Mag sein, dass wir dieser Stadt unrecht tun, aber uns hat es dort nicht besonders gefallen.

Šibenik

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Am Weg zu den Plitvicer Seen haben wir noch einen 3 stündigen Stopp in Sibenik eingelegt. Die Stadt liegt an einer Bucht, die nur über einen schmalen Kanal mit dem Meer verbunden ist, und einen natürlichen und geschützten Hafen bildet.

Die Stadt im Zentrum mit ihren verwinkelten Gassen lädt zum bummeln ein, auch wenn man ab und zu in einer Sackgasse landet, machte es Spaß sich die Stadt anzuschauen. Natürlich haben wir uns die Kathedrale, die zur Liste des Weltkulturerbes der UNESCO, angeschaut. Von der hoch über Sibenik thronenden Burg, die man um 35 Kunar besichtigen kann, hat man einen schönen Ausblick auf die Stadt und die Bucht. Bis auf den Ausblick, bietet die Burg nicht viel, sie wird weiters als Veranstaltungszentrum verwendet.

Der Nationalpark Krka ist nur einen Steinwurf entfernt, aus Mangel an Zeit haben wir uns das Naturwunder nicht angeschaut.

Der Aufenthalt in Omis hat uns sehr gut gefallen, Elisabeth hatte ursprünglich Angst, dass wir nur am Strand liegen oder im Apartement sein werden und uns langweilen könnten. Dies war nicht so, wir hätten noch viel mehr machen können, vielleicht gibt es ein wiedersehen.

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