Kroatien 2015 – Plitvicer Seen (2/2)

201509-Kroatien2Wie hat es Winnetou geschafft, sich bei den Plitvicer Seen fast mutterseelenallein aufzuhalten? Keine Ahnung! Das dieser Nationalpark einer der meist besuchten in Kroatien ist, merkt man schnell!

Anreise

Am Weg von Omis nach Hause, planten wir einen 3-tägigen Stopp bei den Plitvicer Seen.

Die Anreise war unspektakulär, nach einem 2 stündigen Aufenthalt in Sibenik , waren es noch etwas mehr als 2 1/2 Stunden zu unserem Quartier in Jelov Klanac.

Wer übrigens noch ein paar Einkäufe zu erledigen hat und vom Süden kommt, der sollte unbedingt schon in Korenica halt machen, dort gibt es einen größeren Supermarkt. Danach gibt es nur mehr kleine Mini Markets, die aber auch gut sortiert sind.

Unterkunft

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Unterkünfte bei den Plitvicer Seen gibt es wie Sand am Meer. Wir haben uns für die Unterkunft “Ranch Jeov Klanac” entschieden und zwar für das Apartment im 1. Stock. Das Apartment war sehr groß und sehr nett eingerichtet. Allerdings gab es 2 kleine Probleme, auf die wir hinweisen wollen. Geheizt wurde mit einem Schwedenofen, und unser 13 Monate alter Sohn, Georg, fand den Ofen natürlich äußerst interessant. Wir mussten aufpassen, dass er nicht den heißen Ofen berührte. “Problem” Nummer 2 war das Wasser im Apartment. Es wurde aus Regenwasser gewonnen, deshalb haben wir für Georg nur gekauftes Wasser verwendet, und wir haben für uns das Regenwasser abgekocht und dann erst verwendet.

Internet gab es übrigens auch, allerdings wurde es über eine Satellitenverbindung hergestellt, und am Abend funktionierten  WhatsApp und Facebook nicht, störte uns aber nicht!

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Reiseziel


Der Nationalpark

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Der Nationalpark ist der flächenmäßig größte in Kroatien und für seine kaskadenförmig angeordnete Seen weltbekannt. Der Eintritt ist kostenpflichtig, es gibt einen Bus, der zwischen ST1 und ST3 (ST4) pendelt, sowie 2 Bootsverbindungen (P1 – P2 und P1 – P3).

Die Wege sind sehr gut ausgebaut und beschildert, die Holzstege können stellenweise etwas rutschig sein. Man kann zwischen mehreren Rundwegen wählen, je nachdem wie viel Zeit man im Nationalpark verbringen möchte..

Tag 1 – Untere Seen

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Unser Plan war es vom Eingang bis zur Bootsanlegestelle P1 zu gehen, dann mit dem Boot über den See zu fahren und danach mit dem Bus und zu Fuß wieder zurück Richtung Eingang. (Route B)

IMG_1888Kurz nachdem Eingang hat man schon einen schönen Ausblick auf die Seelandschaft der Unteren Seen und auch auf die Menschenmassen, die sich auf Stegen dicht an dicht drängen.

Die Bootsfahrt

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Als eines der Highlights für Tag 1 war die Bootsfahrt über den größten See geplant. Doch als wir am Rastplatz beim Bootsanlegestelle (P3) ankamen, sahen wir was uns erwartet. Eine lange Schlange an wartenden Menschen und noch einmal soviel, die am Rastplatz etwas gegessen und getrunken haben.

Am Rastplatz gibt es die Möglichkeit Essen und Getränke zu kaufen, haben wir aber nicht in Anspruch genommen und können deshalb auch nichts über das Preisniveau sagen.

Nachdem die Warteschlange nicht kürzer wurde, stellte sich Elisabeth an, ich und Georg warteten derweil im Schatten. Nach geschlagenen 75 Minuten konnten wir auf das Boot und nach weiteren 15 Minuten waren wir am anderen Ufer.

Die Bootsfahrt war übrigens recht unspektakulär, keine Wasserfälle oder sonstigen landschaftlichen Highlights konnten bewundert werden.

Übrigens dauert der Weg entlang des Nordufers (nicht der Weg von P3 zu P2, sondern von P3 zu P1!) bei gemächlichen Tempo 45 Minuten. Hätten wir nur früher daran gedacht!

Route Tag 1

Tag 2 – Obere Seen

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Aufgeschreckt vom Tag davor, war die Idee am 2ten Tag, gegen den Strom zu schwimmen. Wir fuhren mit dem Bus zur Endstelle (ST4) und gingen die Oberen Seen von oben nach unten an, immer entlang von Route H.

Auch hier war man nicht alleine, aber bei weitem nicht so viel los, wie am Vortag. Landschaftlich abwechslungsreicher und durch weniger Menschenmassen, entspannter, entschädigte die Wanderung und machte uns versöhnlicher.

Nach einer kurzen Rast bei P1, bestiegen wir wieder das Boot und fuhren über den größten See zu P3, um dann den Weg entlang des Nordufers wieder zurück zu P1 zu gehen. Wir wollten wissen, wie lange man zu Fuß entlang des Sees geht (eben die 45 Minuten) und auch sehen, wie viel Leute heute anstehen.

Als der Rastplatz in Sicht kam, konnten wir sehen, dass bei weitem nicht so viele Leute an standen, wird dürften am Vortag wahnsinniges Pech gehabt haben.

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Dann ging es den Weg von P3 zu P1 zurück. Das muss übrigens der Abschnitt, entlang eines Seeufers sein, der am wenigsten frequentiert ist! Die 45 Minuten waren schnell vorbei und ein schöner Abschluss.

Route Tag 2

 

 

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